Acrylamid - Was das ist und wie Sie sich schützen können

Acrylamid findet sich in Lebensmitteln. Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden weisen darauf hin, dass dieser Stoff, der bei Temperaturen über 100 Grad Celsius aus Zucker- und Eiweißbausteinen gebildet wird, möglicherweise krebserregend ist. Diese Erkenntnis beruht auf Tierversuchen. Forschungsarbeiten sollen darüber Aufschluss geben, wie hoch dieses Risiko für den Menschen tatsächlich ist.Acrylamid entsteht bei Bräunungsprozessen wie Frittieren, Backen, Braten, Rösten und Grillen von Kartoffel- und Getreideprodukten. Es gelangt aber auch über Zigarettenrauch und Kosmetika in den Körper. Die höchsten Acrylamidwerte wurden bislang in hoch erhitzten Kartoffelprodukten wie Chips und anderen Knabberartikeln auf Kartoffelbasis gefunden. Pommes frites, Kekse und Knäckebrot wiesen mittlere bis hohe Gehalte auf. Die Belastung von Brot, Zwieback, Frühstücksgetreideprodukten (z.B. Cornflakes) und Kaffee lag überwiegend in einem niedrigen Bereich. Beim Kochen oder Dampfgaren bildet sich kein Acrylamid. Die Aufnahme von Acrylamid lässt sich jedoch kaum vermeiden, sondern lediglich reduzieren. Der Grund: Geringe Mengen des Stoffes befinden sich in den meisten Lebensmitteln.

Verbraucher, die ihr persönliches Risiko minimieren möchten, sollten im Haushalt auf eine acrylamidarme Zubereitung achten und stark belastete Produktgruppen (siehe oben) meiden. Damit lässt sich die Aufnahme von Acrylamid um den Faktor 5 bis 6 reduzieren. (Quelle: aid Infodienst. www.aid.de)
Tipps und Ratschläge hierzu im folgenden Beitrag auf dieser Seite.

Bio-Produkte-Blog-Autorin

Thordis Eckhardt

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