Bio für Einsteiger 3: Wie Öko-Betriebe arbeiten

Der Öko-Bauernhof ist ein Abbild der Natur - und somit eine Symbiose von Lebensformen. Für die Bio-Landwirtschaft bedeutet das: Ackerbau und Viehhaltung stehen in einem ausgewogenen, gesunden Verhältnis zueinander:

  • Pro Hektar dürfen dürfen nicht mehr als zwei Rinder oder 14 Mastschweine gehalten werden.
  • Flächenlose Tierhaltung ist nicht erlaubt.
  • Die artgerechte Tierhaltung umfasst strenge Vorgaben für den Auslauf im Freien, Tageslicht im Stall und gesundes Stallklima.
  • Die Tiernahrung muss weitgehend aus hofeigenem Futter bestehen. Zukauf erfolgt von anderen Öko-Betrieben; in geringen Mengen aus konventioneller Erzeugung.
  • Tiernahrung darf weder Tierkörper-, Fleisch- und Knochenmehle enthalten noch gentechnisch veränderte Organismen oder deren Erzeugnisse.
  • Die natürliche Bodenfruchtbarkeit (Regeneration) wird durch den Wechsel der Anbausorten (Fruchtfolge) erhalten.
  • Schädlingsbekämpfung erfolgt durch natürliche Insekten oder Vögel.
  • Unkraut wird mechanisch bekämpft; teilweise ist auch Abflammen erlaubt.
  • Düngung erfolgt durch Mistkompost, Mist oder “Gründüngung” mittels besonderer Pflanzen (Leguminosen), die besonders gut Stickstoff binden. (Quelle: www.aid.de)

Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

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