E10-Biosprit: Keiner will die Verantwortung für Bürger-Unmut zum Thema Biosprit übernehmen

Politisches Verwirrspiel: Zurückrudern heißt die Devise beim möglicherweise wählerstimmenkostenden Thema “E10″-Biosprit-Beimischung. Hintergrund: Die Bundesregierung erwägt neuerdings öffentlich die Abdankung der Kraftstoff-Zwangs-
beimischung von zehn Prozent Bioethanol (E-10). Bundesumweltminister Sigmar Gabriel verwies in den “Stuttgarter Nachrichten” vom 2. April (also kein Scherz) auf bestehende Unsicherheiten bei der Anzahl von Fahrzeugen, die den Kraftstoff mit Biosprit nicht vertragen. (Die geplante Beimischung wird im Übrigen nicht von den Bürgern ersehnt, sondern schlicht von der Politik “gefordert”.) SPD-Politiker Gabriel: “Wir setzen die Verordnung nicht in Kraft, solange wir keine klaren Zahlen haben. Und wir werden sie nicht in Kraft setzen, wenn die Zahl eine Million Fahrzeuge übersteigt.” (Quelle: www.ksta.de/html/artikel/1207087324028.shtml, erstellt: 02.04.08, 09:41h, aktualisiert: 02.04.08, 14:59h)

So hängt also wieder einmal unsere - und die Zukunft unserer Autos - von einem schnöden Zahlenspiel ab. Machen wir uns doch nichts vor: Hier geht es einzig und allein ums Geld. Und zwar um unser Geld, um Steuergeld - von dem u.a. Politiker wie Gabriel bezahlt werden.

Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

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