Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten

Der weltweit größte private Energiedienstleister E.ON verkündet die frohe Botschaft: Sie haben den effizientesten Biokraftstoff gefunden: Bioerdgas. Mit der Ernte eines Hektars Biomasse kann soviel Bioerdgas hergestellt werden, dass ein Auto damit bis zu 70.000 Kilometer fahren kann. - Ihr Unternehmensbeitrag zum Klimaschutz.

Das ist löblich - und sicher ein Anfang. Systemisch betrachtet hat dieser Fortschritt im Bereich regenerative Energieträger jedoch gravierende Auswirkungen auf die Bio- und Lebensmittelbranche - und somit auf uns Endverbraucher: Die entsprechenden Rohstoffe werden knapp, die Preise steigen. Das bedeutet für den Endverbraucher wieder einmal ganz konkret: Die “Brötchen” werden teurer. Bildlich gesprochen - und real.

Jüngst in meinem Bäckerladen um die Ecke gesehen… Für die vom fleißigen Bäcker in der Backstube gezogene Konsequenz (Preiserhöhung) habe ich ja ein gewisses Maß an Verständnis, doch frage ich mich ernsthaft: Wie weit wird sich diese Spirale in Zukunft noch drehen? Gibt es irgendwann wieder Hoffnung, dass der Fortschritt sich nicht negativ auf meine Geldbörse auswirkt?

Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

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