Heißes Wasser hält Öko-Lageräpfel frisch und gesund
Schluss mit faulenden Äpfeln: Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) haben eine Methode zur Verringerung des Pilzbefalls an Öko-Äpfeln weiterentwickelt, die ganz ohne Pestizide auskommt - die Heißwasserbehandlung (www.bfel.de). Hierzu werden die Öko-Äpfel kistenweise ca. zwei Minuten bei 53 Grad Celsius in heißes Wasser getaucht. Der geeigneteste Zeitpunkt zum “Abbrühen” ist kurz nach der Ernte. Resultat: Während 41 Prozent der unbehandelten Äpfeln bei der Lagerung von der Gloeosporium-Fäule befallen wurden, waren es bei den mit heißem Wasser behandelten Äpfeln (Sorte Topaz) nur noch drei Prozent. Gesundheitlich ist die Methode völlig unbedenklich: Sie weist keine negativen Auswirkungen auf Inhaltsstoffe wie z.B. den Vitamin-C-Gehalt oder auf Qualitätsparameter wie z.B. die Fruchtfleischfestigkeit auf.
Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt
Filed under: Allgemein, Ernährung, Forschung und Entwicklung, Tipps on Oktober 17th, 2007







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