Heißes Wasser hält Öko-Lageräpfel frisch und gesund

 

Schluss mit faulenden Äpfeln: Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (BFEL) haben eine Methode zur Verringerung des Pilzbefalls an Öko-Äpfeln weiterentwickelt, die ganz ohne Pestizide auskommt - die Heißwasserbehandlung (www.bfel.de). Hierzu werden die Öko-Äpfel kistenweise ca. zwei Minuten bei 53 Grad Celsius in heißes Wasser getaucht. Der geeigneteste Zeitpunkt zum “Abbrühen” ist kurz nach der Ernte. Resultat: Während 41 Prozent der unbehandelten Äpfeln bei der Lagerung von der Gloeosporium-Fäule befallen wurden, waren es bei den mit heißem Wasser behandelten Äpfeln (Sorte Topaz) nur noch drei Prozent. Gesundheitlich ist die Methode völlig unbedenklich: Sie weist keine negativen Auswirkungen auf Inhaltsstoffe wie z.B. den Vitamin-C-Gehalt oder auf Qualitätsparameter wie z.B. die Fruchtfleischfestigkeit auf.

Gloeosporium-Fäule an ökologisch angebauten Äpfeln der Sorte

Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

Leave a Reply

Enter this code