Im Namen des “Bio”: ein Etikett reist um die Welt

Mit Bio lässt sich Geld verdienen. Gesundes Geld. Viel Geld. Denn die Nachfrage nach gesundem Leben, Wohnen, Kleiden und Reisen wächst. Und das ist gut so - für alle Beteiligten. Für diejenigen, die seit einiger Zeit “Bio-Hotels” anbieten, “Bio-Reisen”, “Bio-Finanzen”, “Bio-Fahrräder”, “Bio-Universitäten”, “Bio-Waschmittel” etc. Und für uns; für diejenigen, die diese Produkte nutzen (wollen - oder auch nicht).

Kurz: Bio ist in aller Munde - und wirkt als Etikettierung in der Wirtschaftswelt wahre Wunder. Bei Näherem betrachtet, gibt es jedoch - typisch deutsch - keine klare Definition dafür, was “Bio” eigentlich wirklich alles ist. Lediglich im Food-Bereich gibt es eine saubere Abgrenzung.

Das ist ein Anfang. Und das ist auch gut so. Löblich, weil dahinter der Gedanke eines Qualitätanspruches steht - für Menschen und für die Umwelt. Und wenn beispielsweise “Bio-Hotels” Schritt für Schritt dazu übergehen, mehr natürliche Produkte in den Bau und in die Ausstattung ihrer Anlagen investieren, dann werden wir auch hier eines Tages nicht mehr mit kritischen Augen hinter die Kulissen schauen.

Thordis Eckhardt

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