“Öko-Fußabdruck” auf Lebensmittel

Tatsächlich, die Regulierungswut in Deutschland macht vor nichts mehr halt: Jetzt wird über den “Öko-Fußabdruck” nachgedacht, auch “Food-Miles” genannt. Hierbei handelt es sich um Entfernungskilometer, die angeben, welche Länge des Weg die Produkte von der Herstellung bis zum Kaufregal zurückgelegt und wieviel CO2-Ausstoß sie dabei produziert haben. Der Fußabdruck, aufgedruckt auf die Etiketten von Lebensmitttelverpackungen, soll die Ökobilanz der einzelnen Lebensmittel aufzeigen.

Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (www.bveo.de) hat sich strikt gegen die Angabe der Entfernungskilometer ausgesprochen. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) dazu: “Niemand wolle ‘Lebensmittel mit Beipackzettel`.” (www.einzelhandel.de)
In Großbritannien ist der Fußabdruck bereits im Einsatz: Der Händler Tesco hat einige seiner Produkte, wie z.B. Chips und Shampoo” mit den “Food-Miles” gekennzeichnet. (Quelle: Lebensmittelzeitung)

Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt

One Response to ““Öko-Fußabdruck” auf Lebensmittel”

  1. In Österreich gibt schon einen CO2 Fußabdruck für Lebensmittel bei der Bio-Marke Zurück zum Ursprung von Hofer (Aldi). Da wird der CO2-Verbrauch während des gesamten Herstellungsprozesses berechnet: Landwirtschaft, Transport, Verpackung, Lagerung etc. Nämlich nicht nur der Transport, der ja nur einen kleinen Teil der gesamten Treibhausgasemissionen bei Lebensmitteln ausmacht. Finde ich gut.

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