Ökologisch Radfahren: Holz-Fahrräder sind trendy
Ungewöhnlich, praktisch - und äußerst leicht: So kommt das Holz-Fahrrad namens “Woodbike” des Flugzeugbau-Ingenieurs Frank Möller aus Didderse (Niedersachsen) daher. Und räumt gleichzeitg mit allen gängigen Vorurteilen auf: Es knarrt nicht, es bricht nicht, es klebt kein Harz an Fingern und Textilien.Im Gegenteil: “Es fährt einfach superleicht”, schwärmt die 13-Jährige Tochter, die mit dem Rad täglich zur Schule unterwegs ist. Möglich ist das durch die besondere Konstruktion: Das gesamte Rad ist eine Holzkonstruktion; der Mittelteil besteht aus einem tragenden Sperrholz-Kasten, der sich weder windet und noch steif ist. Er ist aus Birkenholz gefertigt; Ständer und Lenker sind aus Buche, die Vordergabel aus Ahorn. Das Rad ist äußerst stabil und wiegt lediglich 13 Kilo - und kann so mit allen handelsüblichen Fahrrädern der gehobenen Klasse furchlos konkurieren.
Selbstverständlich ist das Woodbike auch biologisch sauber abbaubar - und hält allen Belastungsproben stand, versichert der Erfinder und Konstrukteur Möller. “Der Reiz ist, so etwas mit Naturmaterialien zu bauen - gerade auch angesichts des Klimawandels.”
In Zukunft soll das Holz-Fahrrad in Serien-Produktion gehen. Vertriebsinteressenten melden sich bitte unter www.bioprodukteblog.de.
Bioprodukte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt
Filed under: Allgemein, Forschung und Entwicklung, Produkte on Juni 2nd, 2008







test
also ich finde dieses fahrrad ist eine tolle errungenschaft,da es biologisch abbaubar ist…
was mich allerdings interessieren würde ist das genaue gewicht des fahrrads?
da ich dort ein grosses manko sehe…
mfg daniel
..ich hätte aber ein bisschen Angst vor den Splittern.
ups zu schnell gelesen….13 kilo ist ja nicht gerade wenig denke dass dieses fahrrad noch nicht konkurrenzfähig ist….
mfg
naja die Räder/Reifen müssen immernoch hergestellt werden. Ich persönlich finde es auch etwas unförmig…
Aber im Ansatz finde ich es eine gute Sache. Wenn das zur Umweltschonung beitragen kann - und wenn man sich frühere Autos anguckt, die waren auch noch unförmig teilweise
Die genauen Gewichte der Holzbauteile sind auf der Website http://www.woodbike.de ersichtlich. Verglichen mit konventionellen Fahrrädern eher gering. Die ungewöhnliche Form ergibt sich aus den Werkstoffeigenschaften die mit Metallen nicht vergleichbar sind. Durch die Form erhöht sich die Gebrauchstauglichkeit (großes Gepäckfach im Rahmen, Federung ….). Wichtig ist für mich auch die Energie- und Co2-Bilanz. Stahl braucht bei der Herstellung 20, Aluminium 50 Mal mehr Energie als die verwendeten Holzwerkstoffe.
Wie steht es denn bei diesen Modellen mit der Korrisionssteifigkeit?
Ein Fahrrad mit Holzrahmen halte ich für eine klasse Idee. Das oben dargestellte Modell finde ich allerdings nicht besonders hübsch. Schaut euch mal das Fahrrad in folgendem Artikel an, das hat echt Stil: http://www.holzland.de/nxs/1549/holzinfo/1c5d686a23cc70dfe2a1ebb09b480867/holzland/195/schablone1/zurueck_zu_den_holzwurzeln_das_fahrrad_mit_dem_hoelzernen_rahmen.htm