Vorsicht vor Billig-Werkzeugen: Weichmacher gefährden die Gesundheit

Vorbei sind die Zeiten, da Hand- und Bauwerkzeuge unerschwinglich teuer waren: In den Baumärkten von heute reicht die Preisspanne mittlerweile von “günstig” bis “teuer”. Wie lassen sich solche Preisspannen erklären? Allein durch Qualität.

Billige Werkzeuge beispielsweise werden oft mit billigen Kunststoffen hergestellt. Diese jedoch sind oft mit Teerölen versetzt - Abfälle aus der Kohle- und Erdölindustrie. Aufgabe dieser Teeröle ist es, Kunststoff und Gummi geschmeidig zu machen. Teeröle jedoch enthalten polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die Krebs erzeugen und das Erbgut verändern können. PAK sind Substanzgemische, die aus mehreren hundert Einzelstoffen bestehen, wobei die Leitsubstanz Benzo(a)pyren als besonders kritisch gilt, da sie die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt. Wer als Verbraucher der potentiellen Gefahr von PAK-belasteten Werkzeugen aus dem Weg gehen möchte, sollte daher zu Markenwerkzeugen greifen. In diesen seien in der Regel ungiftige Kunststoffe verarbeitet worden - was sich allerdings im Preis niederschlägt. (Quelle: Stiftung Warentest, 2006. www.test.de).

Bio-Produkte-Blog-Autorin

Thordis Eckhardt

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