Welternährungstag: vom Recht auf (gesunde) Nahrung
Die Politik hat wieder einmal theorisiert: Am gestrigen Welternährungstag gab es viele Veranstaltungen und Diskussionen rund um das Thema “Recht auf Nahrung” - und heute ist das Motto medientechnisch schon wieder Vergangenheit.
Und dass, obwohl nach wie vor auch heute wieder 854 Millionen Frauen, Männer und Kinder hungern. Nichts hat sich verändert - von gestern zu heute und zu 1948. Jener Zeit, als das “Recht auf Nahrung” in der UN-Menschenrechtserklärung offiziell anerkannt worden ist.
Eine traurige Bilanz, um nicht zu sagen: eine beschämende. Da hilft es wenig, wenn der Fao-Generaldirektor Jacques Diouf (UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) vor dem Welternährungstag in Rom betonte, dass unser Planet genug Nahrung für die gesamte Bevölkerung produziere (http://www.bmelv.de). “Es sei jetzt an der Zeit, dieses Recht zu verwirklichen.” - Wie lange wird das wohl noch dauern? Und: Wer spricht eigentlich vom Recht auf GESUNDE Nahrung?
Bio-Produkte-Blog-Autorin
Thordis Eckhardt






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